Deutscher Segelflugverband e.V.

Versicherungen sollen die persönlichen und wirtschaftlichen Folgen eines Unglücks so gut es eben geht ausgleichen.

„Der Satz, dass das Gefährlichste am Segelfliegen die Fahrt zum Flugplatz sei, ist das Dümmste und Ignoranteste, was mir in unserem Sport untergekommen ist."

Mit diesen deutlichen Worten, die nicht nur auf einer Fülle von Überlegungen und Erfahrungen beruhten, sondern die inzwischen wissenschaftlich belegt sind, hat Ex- Segelflug- Welt-und Europameister Bruno Gantenbrink den Segelfliegern drastisch vor Augen geführt, dass Segelfliegen eben nicht nur eine der eindrucksvollsten Sportarten ist, sondern auch beileibe nicht so ungefährlich, wie es sich viele Fliegerkameraden immer noch gerne einreden.

Die deutschen Segelflieger haben auf allen Ebenen, von den Herstellern bis tief in die Segelflugvereine, hiernach Thema „Sicherheit“ aufgegriffen und in den vergangenen Jahren eine Fülle von Maßnahmen ergriffen, das Risiko zu mindern. Leider ist bekanntlich irren und sind Fehler menschlich. Deshalb gilt es, die Folgen im „Fall der Fälle“, mithin einem Unglücksfall, so gut es geht durch den Abschluss von Versicherungen ebenfalls so gering wie möglich zu halten .

Der Deutsche Segelflugverband hat das Thema „Versicherungen im Segelflugsport“ aufgegriffen und kann seit 2017 seinen Mitgliedern ein umfangreiches Versicherungsangebot unterbreiten. Damit können Vereine und Piloten nunmehr alle Funktionen und Themen beim Fliegen und aus dem Flugbetrieb über den DSV versichern.

Im Fokus der Betrachtung der Interessenvertretung des Segelfluges stehen die bekannten Aufgabenfelder

  • bezahlbare und unkomplizierte Unfallversicherung einschließlich der Absicherung des Flugrisikos
  • Absicherung des gesamten Flugbetriebes des Vereins und des dabei eingesetzten Personals über eine Versicherung der Luftfahrtnebenrisiken (Vereinskompaktversicherungen)

Dem DSV ist es gelungen, mit einer renommierten Versicherung eine Unfallversicherung zu vereinbaren, die das Flugrisiko einschließt und nicht, wie viele Sportversicherungsverträge, auf den Vereinsrahmen beschränkt bleibt. Die Flüge in Namibia und woanders unterliegen damit dem Unfall-Versicherungsschutz wie die Starts am heimischen Platz. Wir haben mit der Versicherung eine Grundabsicherung als kostengünstigen Minimalschutz vereinbart und eröffnen unseren Mitgliedern die Möglichkeit, einen individuell angepassten Versicherungsschutz zu erlangen. Bitte sendet die Angebotsanfrage Unfallversicherung per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an den DSV. Der DSV sendet eure Anfrage an unsere Versicherung, die sich dann direkt mit euch in Verbindung setzt.


Bezüglich der sogenannten“ Luftfahrtnebenrisiken“ kooperiert der DSV mit einem bekannten Versicherungsmakler aus der Luftfahrt, der die Risiken bei der Allianz-Versicherung eindeckt. Die Vereine haben die Option, aus den verschiedenen Bereichen des Gesamtpaketes ihren speziellen Versicherungsbedarf abzudecken. Jedes Teilpaket kann mit einer Deckungssumme von 1 Mio. €, 1,5 Mio. € oder 2,5 Mio. € abgeschlossen werden, also ganz nach der individuellen Risikobetrachtung des Vereins. Der DSV empfiehlt seinen Mitgliedsvereinen dringend, hierbei die Aktivitäten der Funktionsträger zu versichern.

Das Angebot umfasst folgende Teilgebiete:

  • Vereins-Haftpflichtversicherung, d.h. Absicherung der gesetzlichen Haftpflicht der Vereinsmitglieder gegen von ihnen im Zusammenhang mit einer Betätigung im satzungsgemäßen Interesse des Vereins, einschließlich Absicherung der Vorstandshaftung. Der DSV empfiehlt den Abschluss dieses Teilpaketes, da die Sporthilfeversicherungen nicht alle Risiken des Vereins-Flugbetriebes abdecken.
  • Haftpflichtversicherung für Startwinden (zwingend notwendig für alle Vereine, die Startwinden betreiben)
  • Haftpflichtversicherung für Arbeitsfahrzeuge (Startwagen, Lepos, Flugzeugcaddys, Mähmaschinen etc) Diese Versicherung wird vom DSV für alle Vereine, die solche Fahrzeuge verwenden, als zwingend notwendig betrachtet, denn erfahrungsgemäß passieren in diesem Bereich die meisten Unfälle.
  • Haftpflichtversicherung für Landeplätze, einschließlich Betankungsrisiko: Wird nur von Vereinen benötigt, die Platzhalter sind.
  • Haftpflichtversicherung für Flugleiter/Startleiter
  • Haftpflichtversicherung für Fluglehrer: zwingend notwendig für ausbildende Vereine
  • Haftpflichtversicherung für technisches Personal (Fallschirmpacker, Fallschirmwarte, Motorseglerwarte, Prüfer, Schweißer, Segelflugzeugwarte, Werkstattleiter, Windenwarte)
  • Haftpflicht für Luftfahrtveranstaltungen
  • Boden-Unfallversicherung: dieser Schutz wird seitens des DSV nur solchen Vereinen empfohlen, die nicht über einen Sporthilfe-Versicherungsvertrag abgesichert sind.

Der Rahmenvertrag des DSV zum Versicherungspaket „Luftfahrtnebenrisiken“ kann im Downloadbereich eingesehen werden.

Auch hier sollen die interessierten Vereine ihre Angebotsanfrage Nebenrisiken per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an den DSV senden.

Angebote über Haftpflicht-, einschließlich Passagierhaftpflicht und Kaskoversicherungen für Segelflugzeuge und Motorsegler ergänzen das Paket des DSV. Hier arbeiten wir derzeit mit Versicherungen an einem Konzept, bei dem die Vereinsinteressen als Halter mehrerer Segelflugzeuge im Mittelpunkt der Betrachtung stehen. Unsere Erfahrungen zeigen, dass die erkennbare „Discountierung“ der Prämien nicht immer im Schadensfall zu Gunsten des Versicherten ausgelegt wird. Wir werden dazu in Kürze das Ergebnis vorstellen.

Der DSV erreicht damit eine bestmögliche Absicherung der Mitglieder des DSV im Falle eines Unfalles zu günstigen Bedingungen.
Auch bei allgemeinen Fragen hierzu kannst du uns über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichen. Profitiere als Mitglied des DSV von diesen Angeboten und werde Mitglied!

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